Anlage 4b

Allgemeine Vergütungsordnung
Tätigkeitsmerkmale für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bistums und der sonstigen kirchlichen Rechtsträger gemäß § 1 Absatz 1 KAVO

(KA 2008 Nr. 38; geändert durch KA 2008 Nr. 113, KA 2008 Nr. 206, KA 2008 Nr. 228, KA 2009 Nr. 69, KA 2009 Nr. 149, KA 2010 Nr. 67, KA 2010 Nr. 213, KA 2012 Nr. 91, KA 2013 Nr. 48. KA 2014 Nr. 90 und KA 2016 Nr. 101, KA 2016 Nr. 188)   

Die für die Eingruppierung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bistums Trier und der sonstigen kirchlichen Rechtsträger gemäß § 1 Absatz 1 KAVO maßgeblichen Tätigkeitsmerkmale ergeben sich aus den nachfolgenden Regelungen.  

 

Teil I Allgemeine Tätigkeitsmerkmale

 
Soweit in Teil II keine speziellen Regelungen enthalten sind, gelten für die Eingruppierung in die jeweiligen Vergütungsgruppen die Bestimmungen der Allgemeinen Vergütungsordnung der Anlage 1a zum BAT (TdL) in der Fassung bis zum 31. Oktober 2006 bzw. für die Eingruppierung in die jeweiligen Lohngruppen das Lohngruppenverzeichnis der Länder zum Mtarb (TV Lohngruppen TdL) in der Fassung bis zum 31. Oktober 2006.
 
 
Teil II Berufsgruppenspezifische Tätigkeitsmerkmale
 
1. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Lebensberatungsstellen des Bistums  
 
1.1 Vergütungsgruppe VIb BAT (Tarif Bund/TdL)
Verwaltungsangestellte in den Lebensberatungsstellen 
 
1.2 Vergütungsgruppe IV b BAT (Tarif Bund/TdL)
Sozialarbeiter/ Sozialpädagogen/ Heilpädagogen (FH-Abschluss) nach Ableistung des Berufspraktikums. 
 
1.3. Vergütungsgruppe IV a BAT (Tarif Bund/TdL)
Sozialarbeiter/ Sozialpädagogen/ Heilpädagogen (FH-Abschluss) nach fünfjähriger Tätigkeit in der Vergütungsgruppe IV b.  
 
1.4 Vergütungsgruppe III BAT (Tarif Bund/TdL)
Sozialarbeiter/ Sozialpädagogen/ Heilpädagogen (FH-Abschluss) nach fünfjähriger Bewährung in der Vergütungsgruppe IV a oder in einem ähnlichen Tätigkeitsbereich mit gleicher oder höherer Bewertung. 
 
1.5 Vergütungsgruppe II a BAT (Tarif Bund/TdL)
Diplom-Psychologen im Beratungsdienst. 
 
1.6 Vergütungsgruppe I b BAT (Tarif Bund/TdL)
a)    Diplom-Psychologen im Beratungsdienst mit dem Nachweis einer erfolgreich abgeschlossenen und vom Dienstgeber anerkannten Zusatzausbildung im Tätigkeitsbereich der Lebensberatungsstelle nach 11-jähriger Bewährung in der Vergütungsgruppe II a.
b)    Diplom-Psychologen im Beratungsdienst nach 15-jähriger Bewährung in der Vergütungsgruppe II a. 
 
1.7 Zulage
Diplom-Psychologen mit dem Nachweis einer erfolgreich abgeschlossenen und vom Dienstgeber anerkannten Zusatzausbildung im Tätigkeitsbereich der Lebensberatungsstelle und Sozialarbeiter/Sozialpädagogen/Heilpädagogen (FH-Abschluss), denen jeweils die Leitung einer Lebensberatungsstelle übertragen ist, erhalten als Zulage den Unterschiedsbetrag zwischen den Endstufen aus den Vergütungsgruppen III und II a BAT (Tarif Bund/TdL).
 
Protokollerklärung zu Ziffer 1.7:
Die Zulage beträgt ab 1. Januar 2009 354,32 Euro.

 

2. Hausmeister in Verwaltungsgebäuden des Bistums Trier und Schulhausmeister

2.1 Vergütungsgruppe VIII BAT (Tarif Bund/TdL)
Schulhausmeister in Schulen des Bistums Trier mit mindestens 20 Unterrichtsräumen.

2.2 Vergütungsgruppe VII BAT (Tarif Bund/TdL)
a.    Hausmeister in Verwaltungsgebäuden des Bistums Trier
b.    Schulhausmeister in Schulen mit mindestens 38 Unterrichtsräumen.

(Hierzu Protokollnotiz Nr. 1)

2.3 Vergütungsgruppe VIb BAT (Tarif Bund/TdL)
Hausmeister nach Ziffer 2.2 Buchstabe a nach sechsjähriger Bewährung in der Vergütungsgruppe VII BAT.

2.4 Zulagen
a.    Hausmeister nach der Ziffer 2.3 erhalten nach neunjähriger Tätigkeit eine monatliche Zulage nach Buchstabe c, wenn mindestens drei der nachfolgend aufgeführten Kriterien vorliegen:
· besondere Größe der Gebäude
· besondere Aufgaben
· hoher Standard oder Vielseitigkeit der Technik
· Besonderheit der Außenanlagen (z. B. für Sport- oder Freizeitzwecke),
sofern sie die entsprechenden Tätigkeiten wahrnehmen.
b.    Der Hausmeister des Bischöflichen Dom- und Diözesanmuseums erhält eine monatliche Zulage nach Buchstabe c.
c.    Die monatliche Zulage gemäß Buchstabe a und b beträgt 90 Euro. Diese Zulage nimmt an den von der KODA für diese Berufsgruppe beschlossenen allgemeinen Entgeltänderungen teil.

Protokollnotiz Nr. 1:
Unterrichtsräume sind Klassenräume, Fachräume, Turnhallen, Gymnastikräume, Therapieräume, Testräume und die Aula. Als Unterrichtsräume gelten auch Lehrschwimmbecken.

 

3. Pädagogische Referentinnen und Referenten in den Fachstellen und FachstellenPlus für Kinder- und Jugendpastoral

3.1 Vergütungsgruppe III BAT (Tarif Bund/TdL)
Pädagogische Referentinnen und Referenten in den Fachstellen und FachstellenPlus für Kinder- und Jugendpastoral.

3.2 Vergütungsgruppe IIa BAT (Tarif Bund/TdL)
Pädagogische Referentinnen und Referenten nach Ziffer 3.1 nach fünfjähriger Bewährung in der Vergütungsgruppe III.

Protokollnotiz zu Ziffer 3:
Die Eingruppierung der pädagogischen Referentinnen und Referenten, die am 1. Januar 2008 in einer höheren Vergütungsgruppe als nach den Ziffern 3.1 und 3.2 eingruppiert waren, bleibt gewahrt.

 

4. Leiterinnen und Leiter sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Häusern der offenen Tür und in Schülerzentren

4.1 Vergütungsgruppe IVb BAT (Tarif Bund/TdL)
Sozialarbeiter/Sozialpädagogen mit staatlicher Anerkennung und entsprechender Tätigkeit sowie sonstige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die auf Grund gleichwertiger Fähigkeiten und ihrer Erfahrungen entsprechende Tätigkeiten ausüben, mit schwierigen Tätigkeiten.

4.2 Vergütungsgruppe IVa BAT (Tarif Bund/TdL)
Leiterinnen und Leiter in Häusern der offenen Tür und in Schülerzentren.

4.3 Vergütungsgruppe III BAT (Tarif Bund/TdL)
Leiterinnen und Leiter in Häusern der offenen Tür und in Schülerzentren nach vierjähriger Bewährung in der Vergütungsgruppe IVa BAT (Ziffer 4.2)

4.4 Zulagen
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die nach der Ziffer 4.1 eingruppiert sind, erhalten nach vierjähriger Bewährung in dieser Vergütungsgruppe eine monatliche Vergütungsgruppenzulage in Höhe von 7,5% der Anfangsgrundvergütung der Vergütungsgruppe IV b BAT. Bei der Berechnung sich ergebende Bruchteile eines Cents unter 0,5 sind abzurunden, Bruchteile von 0,5 und mehr sind aufzurunden. Die Vergütungsgruppenzulage gilt bei der Bemessung des Sterbegeldes (§ 28 Abs. 4 KAVO) und des Übergangsgeldes (§ 44 ff. KAVO) als Bestandteil der Grundvergütung.

 

5. Pädagogische Referentinnen und Referenten im BDKJ und seinen Mitgliedsverbänden

5.1 Vergütungsgruppe IVa BAT (Tarif Bund/TdL)
Pädagogische Referentinnen und Referenten im BDKJ und seinen Mitgliedsverbänden.

5.2 Vergütungsgruppe III BAT (Tarif Bund/TdL)
Pädagogische Referentinnen und Referenten im BDKJ und seinen Mitgliedsverbänden nach vierjähriger Bewährung in der Vergütungsgruppe IVa (Ziffer 5.1)

 

6. Diözesanvorsitzende des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend

6.1 Vergütungsgruppe III BAT (Tarif Bund/TdL)
Diözesanvorsitzende des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend während der ersten Wahlperiode.

6.2 Vergütungsgruppe IIa BAT (Tarif Bund/TdL)
Diözesanvorsitzende des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend während weiterer Amtsperioden.

6.3 Sonderregelungen
Wenn eine gewählte Person zum Zeitpunkt der ersten Wahl bereits einen sozialen Besitzstand erreicht hat, der durch die in Ziffer 6.1 vorgesehene Eingruppierung nicht gesichert werden kann, können abweichende Vereinbarungen getroffen werden.

 

7. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Rendanturen des Bistums Trier

7.1 Vergütungsgruppe IX b BAT (Tarif Bund/TdL)
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit einfacheren Arbeiten

7.2 Vergütungsgruppe VII BAT (Tarif Bund/TdL)
Verwaltungsangestellte ohne Sachbearbeiterfunktion

7.3 Vergütungsgruppe VIb BAT (Tarif Bund/TdL)
Verwaltungsangestellte nach Ziffer 7.1 nach sechsjähriger Bewährung in der Vergütungsgruppe VII BAT1

7.4 Vergütungsgruppe Vc BAT (Tarif Bund/TdL)
a. Sachbearbeiterinnen und Sachbearbeiter im Bereich Personal.
b. Sachbearbeiterinnen und Sachbearbeiter im Bereich Liegenschaften und Bau.
c. Sachbearbeiterinnen und Sachbearbeiter im Bereich Buchhaltung2

7.5 Vergütungsgruppe Vb BAT (Tarif Bund/TdL)
a. Sachbearbeiterinnen und Sachbearbeiter im Bereich Personal nach dreijähriger Bewährung in der Vergütungsgruppe Vc.
b. Sachbearbeiterinnen und Sachbearbeiter im Bereich Liegenschaften und Bau nach dreijähriger Bewährung in der Vergütungsgruppe Vc.

7.6 Vergütungsgruppe IVa BAT (Tarif Bund/TdL)
Rendantinnen und Rendanten.

7.7 Vergütungsgruppe III BAT (Tarif Bund/TdL)
a. Rendantinnen und Rendanten nach vierjähriger Bewährung in der Vergütungsgruppe IVa.
b. Leiterinnen und Leiter.

7.8 Vergütungsgruppe IIa BAT (Tarif Bund/TdL)
Leiterinnen und Leiter nach fünfjähriger Bewährung in der Vergütungsgruppe III.

Protokollerklärung zu Ziffer 7.7 Buchstabe b und Ziffer 7.8:
Die Eingruppierung erfolgt rückwirkend zu dem Zeitpunkt, zu dem die maßgebliche Tätigkeit bereits ausgeübt wurde.
___________________________

1Bei Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die zum Zeitpunkt der Inkraftsetzung dieser Ordnung bereits tätig sind, wird ein vierjähriger Bewährungsaufstieg zugrunde gelegt.
2Bei Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die zum Zeitpunkt der Inkraftsetzung dieser Ordnung bereits tätig sind, wird ein dreijähriger Bewährungsaufstieg in die Vergütungsgruppe Vb zugrunde gelegt.

 

8. Regionalkantoren im Bistum Trier

8.1 Vergütungsgruppe III BAT (Tarif Bund/TdL)
Regionalkantoren mit entsprechender Tätigkeit.

8.2 Vergütungsgruppe IIa BAT (Tarif Bund/TdL)
Regionalkantoren nach dreijähriger Bewährung in Vergütungsgruppe III.

 

9. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Wirtschafts- und Küchendienst

9.1 Entgeltgruppe 2
Beschäftigte im Wirtschaftsdienst mit einfachen Tätigkeiten. (Hierzu Protokollnotiz Nr. 1)

9.2 Entgeltgruppe 3
Beschäftigte im Wirtschaftsdienst mit Tätigkeiten, für die eine eingehende Einarbeitung bzw. eine fachliche Anlernung erforderlich ist, die über eine Einarbeitung im Sinne der Entgeltgruppe 2 hinausgeht.

9.3 Entgeltgruppe 4
Wirtschafterinnen (Hauswirtschafterinnen) mit entsprechender Tätigkeit, soweit nicht anderweitig eingruppiert. (Hierzu Protokollnotiz Nr. 2)

9.4 Entgeltgruppe 5
a. Wirtschafterinnen als durch ausdrückliche Anordnung bestellte ständige Vertreterinnen von Hauswirtschaftsleiterinnen. (Hierzu Protokollnotiz Nr. 2)
b. Köchinnen und Köche

9.5 Entgeltgruppe 6
a. Hauswirtschaftsleiterinnen mit entsprechender Tätigkeit. (Hierzu Protokollnotizen Nrn. 3 und 4)
b. Küchenmeister als Leiter von Küchen. (Hierzu Protokollnotiz Nr. 5)

Protokollnotiz Nr. 1:
Einfache Tätigkeiten sind Tätigkeiten, die weder eine Vor- noch eine Ausbildung, aber eine Einarbeitung erfordern, die über eine sehr kurze Einweisung oder Anlernphase hinausgeht. Die Einarbeitung dient dem Erwerb derjenigen Kenntnisse und Fertigkeiten, die für die Beherrschung der Arbeitsabläufe als solche erforderlich sind.

Protokollnotiz Nr. 2:
1. Wirtschafterinnen sind Beschäftigte mit staatlicher Prüfung als Wirtschafter, die
a.    mit der selbständigen Führung der gesamten Hauswirtschaft
oder
b.    mit der selbständigen Erledigung von Teilgebieten der Hauswirtschaft oder in Teilgebieten der Küchenwirtschaft, z.B.
      · Aufstellen des Speiseplans,
      · Zubereitung der Nahrung oder Beaufsichtigen des Küchenpersonals,
      · Bestellen und Berechnen der Nahrungsmittel,
      oder in Teilgebieten der Hauspflege, z.B.
      · Aufsicht über Pflege und Reinigen des Hauses,
      · Beschaffen der Pflege- und Reinigungsmittel,
      oder in Teilgebieten der Wäschereinigung und –pflege, z.B.
      · Aufsicht über Reinigen und Instandhalten der Wäsche,
      · Beschaffen und Kontrollieren der Wäsche,
      oder in Teilgebieten der Materialverwaltung, z.B.
      · Beschaffen, Ausgeben, Abrechnen und Kontrollieren von Material
beauftragt sind.
2. Beschäftigte, die im Geltungsbereich dieser Regelung mindestens fünf Jahre die Tätigkeit von Wirtschafterinnen ausgeübt haben, ohne die staatliche Prüfung abgelegt zu haben, werden für diesen Tarifvertrag den Wirtschafterinnen mit staatlicher Prüfung gleichgestellt.

Protokollnotiz Nr. 3:
Hauswirtschaftsleiterinnen sind Beschäftigte mit staatlicher Prüfung oder mit staatlicher Anerkennung als Hauswirtschaftsleiterin, als Wirtschaftsleiterin oder als hauswirtschaftliche Betriebsleiterin.

Protokollnotiz Nr. 4:
1. Hauswirtschaftsleiterinnen üben eine entsprechende Tätigkeit aus, wenn sie der Hauswirtschaft (Küchenwirtschaft, Wäschereinigung und –pflege und Reinigungsdienst) vorstehen und ihnen der Einkauf oder die Anforderung von Lebensmitteln oder sonstigen Verbrauchsmitteln, gegebenenfalls einschließlich der Kostenberechnung und der Wirtschaftsbuchführung, obliegen.
2. Die entsprechende Tätigkeit der Hauswirtschaftsleiterin gilt auch dann als erfüllt, wenn wegen der Versorgung durch eine auswärtige Küche oder wegen der Wäschereinigung durch eine auswärtige Wäscherei oder wegen der Hausreinigung durch ein Reinigungsinstitut eines dieser Teilgebiete nicht von der Hauswirtschaftsleiterin selbst wahrgenommen wird.

Protokollnotiz Nr. 5:
1. Küchenmeister sind Beschäftigte, die bei der Industrie- und Handelskammer die Prüfung als Küchenmeister bestanden haben.
2. Dem Küchenmeister werden gleichgestellt:
a.    Köche mit Abschlussprüfung nach sechsjähriger Berufsausübung als Koch,
b.    Metzger (Fleischer, Schlachter), Bäcker oder Konditoren mit Abschlussprüfung nach achtjähriger Berufsausübung als Koch, beim Nachweis der Meisterprüfung bereits nach dreijähriger Berufsausübung als Koch.

 

10. Pastoralreferentinnen und Pastoralreferenten sowie Pastoralassistentinnen und Pastoralassistenten

10.1  Die Eingruppierung der Pastoralreferentinnen und Pastoralreferenten sowie Pastoralassistentinnen und Pastoralassistenten richtet sich nach den Bestimmungen des Statuts für Pastoralreferentinnen und Pastoralreferenten im Bistum Trier in seiner jeweils gültigen Fassung.

10.2. Pastoralreferentinnen und Pastoralreferenten, die Aufgaben nach den sogenannten Vakanzmodellen* wahrnehmen, erhalten eine Zulage in entsprechender Anwendung der Ziffer 3 Absatz 2 im Abschnitt II der Ordnung über die Vergütung für seelsorgerische Aushilfen und Vertretungen sowie Pfarrverwaltungen.

*Zur Konkretisierung der Begrifflichkeit der sogenannten Vakanzmodelle wird auf die Handreichung für die Gestaltung der Vakanzen in Pfarreien und Pfarreiengemeinschaften verwiesen.

 

11. Gemeindereferentinnen und Gemeindereferenten sowie Gemeindeassistentinnen und Gemeindeassistenten

11.1 Die Eingruppierung der Gemeindereferentinnen und Gemeindereferenten sowie Gemeindeassistentinnen und Gemeindeassistenten richtet sich nach den Bestimmungen des Statuts für Gemeindereferentinnen und Gemeindereferenten im Bistum Trier in seiner jeweils gültigen Fassung.

11.2 Gemeindereferentinnen und Gemeindereferenten im Seelsorgedienst erhalten nach zehnjähriger Tätigkeit in der nach ursprünglichem Recht maßgeblichen Vergütungsgruppe IVa BAT eine zusätzliche Leistung in Höhe von 415,00 Euro. Diese Zulage nimmt an den von der KODA beschlossenen allgemeinen Entgeltänderungen teil.

11.3 Gemeindereferentinnen und Gemeindereferenten, die Aufgaben nach den sogenannten Vakanzmodellen* wahrnehmen, erhalten eine Zulage in entsprechender Anwendung der Ziffer 3 Absatz 2 im Abschnitt II der Ordnung über die Vergütung für seelsorgerische Aushilfen und Vertretungen sowie Pfarrverwaltungen.

*Zur Konkretisierung der Begrifflichkeit der sogenannten Vakanzmodelle wird auf die Handreichung für die Gestaltung der Vakanzen in Pfarreien und Pfarreiengemeinschaften verwiesen.

 

12. unbesetzt

 

13. Redakteurinnen und Redakteure

13.1 Vergütungsgruppe IIa BAT (Tarif Bund/TdL)
Redakteure mit abgeschlossener wissenschaftlicher Hochschulbildung mit entsprechender Tätigkeit, sowie sonstige Redakteure, die auf Grund gleichwertiger Fähigkeiten und ihrer Erfahrungen entsprechende Tätigkeiten ausüben. (Hierzu Protokollnotizen Nrn. 1 und 2)

13.2 Vergütungsgruppe Ib BAT (Tarif Bund/TdL)
a. Redakteure mit abgeschlossener wissenschaftlicher Hochschulbildung, die sich durch die besondere Schwierigkeit und Bedeutung ihres Aufgabenkreises aus der Vergütungsgruppe IIa herausheben, sowie sonstige Redakteure, die auf Grund gleichwertiger Fähigkeiten und ihrer Erfahrungen entsprechende Tätigkeiten ausüben. (Hierzu Protokollnotizen Nrn. 1 und 2)
b. Redakteure mit abgeschlossener wissenschaftlicher Hochschulbildung, die sich durch hochwertige Leistungen in einem besonders schwierigen Aufgabenkreis aus der Vergütungsgruppe IIa herausheben, sowie sonstige Redakteure, die auf Grund gleichwertiger Fähigkeiten und ihrer Erfahrungen entsprechende Tätigkeiten ausüben. (Hierzu Protokollnotizen Nrn. 1 und 2)
c. Redakteure mit abgeschlossener wissenschaftlicher Hochschulbildung sowie sonstige Redakteure, die auf Grund gleichwertiger Fähigkeiten und ihrer Erfahrungen entsprechende Tätigkeiten ausüben, wenn ihnen mindestens drei Angestellte der Vergütungsgruppe IIa bis Ib ständig unterstellt sind. (Hierzu Protokollnotizen Nrn. 1 und 2)

13.3 Vergütungsgruppe Ia BAT (Tarif Bund/TdL)
Redakteure mit abgeschlossener wissenschaftlicher Hochschulbildung, die sich durch das Maß ihrer Verantwortung aus der Vergütungsgruppe Ib Fallgruppe a erheblich herausheben, sowie sonstige Redakteure, die auf Grund gleichwertiger Fähigkeiten und ihrer Erfahrungen entsprechende Tätigkeiten ausüben. (Hierzu Protokollnotizen Nrn. 1 und 2)

Protokollnotiz Nr. 1:
Wissenschaftliche Hochschulen sind Universitäten, Technische Hochschulen sowie andere Hochschulen, die nach Landesrecht als wissenschaftliche Hochschulen anerkannt sind.
Abgeschlossene wissenschaftliche Hochschulbildung liegt vor, wenn das Studium mit einer ersten Staatsprüfung oder mit einer Diplomprüfung beendet worden ist. Der ersten Staatsprüfung oder der Diplomprüfung steht eine Promotion oder die Akademische Abschlussprüfung (Magisterprüfung) einer Philosophischen Fakultät nur in den Fällen gleich, in denen die Ablegung einer ersten Staatsprüfung oder einer Diplomprüfung nach den einschlägigen Ausbildungsvorschriften nicht vorgesehen ist.
Eine abgeschlossene wissenschaftliche Hochschulbildung setzt voraus, dass die Abschlussprüfung in einem Studiengang abgelegt wird, der seinerseits mindestens das Zeugnis der Hochschulreife (allgemeine Hochschulreife oder einschlägige fachgebundene Hochschulreife) als Zugangsvoraussetzung erfordert, und für den Abschluss eine Mindeststudienzeit von mehr als sechs Semestern ohne etwaige Praxissemester, Prüfungssemester o. ä. vorgeschrieben ist.

Protokollnotiz Nr. 2: 
Das Tätigkeitsmerkmal des Redakteurs mit abgeschlossener wissenschaftlicher Hochschulbildung ist erfüllt, wenn die Erledigung der dem Redakteur übertragenen Aufgaben zur Information der Öffentlichkeit (Planung und Bestimmung der Themen, Gestaltung und Erarbeitung des zu veröffentlichenden Materials, Auswahl und fachliche Beratung anderer Autoren sowie Überarbeitung des von diesen gelieferten Materials) ein Wissen und Können erfordert, wie es im Regelfalle durch eine abgeschlossene wissenschaftliche Hochschulbildung vermittelt wird.

 

14. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Personal-Abrechnungszentren des Bistums Trier

14.1 Vergütungsgruppe VII BAT (Tarif Bund/TdL)
Verwaltungsangestellte ohne Sachbearbeiterfunktion.

14.2 Vergütungsgruppe VI b BAT (Tarif Bund/TdL)
Verwaltungsangestellte nach Ziffer 14.1 nach sechsjähriger Bewährung in der Vergütungsgruppe VII.

14.3 Vergütungsgruppe Vc BAT (Tarif Bund/TdL)
Sachbearbeiterinnen und Sachbearbeiter.

14.4 Vergütungsgruppe Vb BAT (Tarif Bund/TdL)
Sachbearbeiterinnen und Sachbearbeiter nach dreijähriger Bewährung in der Vergütungsgruppe Vc.

14.5 Vergütungsgruppe IVa BAT (Tarif Bund/TdL)
Stellvertretende Leiterinnen und Leiter.

14.6 Vergütungsgruppe III BAT (Tarif Bund/TdL)
Leiterinnen und Leiter.

14.7 Vergütungsgruppe IIa BAT (Tarif Bund/TdL)
Leiterinnen und Leiter nach fünfjähriger Bewährung in der Vergütungsgruppe III.

Protokollerklärung zu Ziffer 14:
Die Eingruppierung erfolgt rückwirkend zu dem Zeitpunkt, zu dem die maßgebliche Tätigkeit bereits ausgeübt wurde.

 

15. Fahrerinnen und Fahrer im Bischöflichen Generalvikariat

Die Fahrerinnen und Fahrer im Bischöflichen Generalvikariat werden in die Vergütungsgruppe Vc eingruppiert und erhalten zusätzlich eine pauschale Zulage für die Ableistung von Diensten zu ungünstigen Zeiten in Höhe von 228,44 Euro.

 

 

 

2018  Mitarbeiterseite der Bistums-KODA Trier