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Anlage 13 b

Strukturausgleich für übergeleitete Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, deren Ortszuschlag sich nach § 29 Abschnitt B Abs. 5 BAT bemisst, erhalten den entsprechenden Anteil, in jedem Fall aber die Hälfte des Strukturausgleichs für Verheiratete.

Soweit nicht anders ausgewiesen, beginnt die Zahlung des Strukturausgleiches am 1. Februar 2010. Die Angabe „nach … Jahren“ bedeutet, dass die Zahlung nach den genannten Jahren ab dem Inkrafttreten der Änderungen dieser Regelungen beginnt; so wird z. B. bei dem Merkmal „nach 4 Jahren“ der Zahlungsbeginn auf den 1. Februar 2012 festgelegt, wobei die Auszahlung eines Strukturausgleichs mit den jeweiligen Monatsbezügen erfolgt. Die Dauer der Zahlung ist ebenfalls angegeben; dabei bedeutet „dauerhaft“ die Zahlung während der Zeit des Arbeitsverhältnisses.

Ist die Zahlung „für“ eine bestimmte Zahl von Jahren angegeben, so ist der Bezug auf diesem Zeitraum begrenzt (z. B. „für 5 Jahre“ bedeutet Beginn der Zahlung im Februar 2010 und Ende der Zahlung mit Ablauf Januar 2015). Eine Ausnahme besteht dann, wenn das Ende des Zahlungszeitraumes nicht mit einem Stufenaufstieg in der jeweiligen Entgeltgruppe zeitlich zusammenfällt; in diesen Fällen wird der Strukturausgleich bis zum nächsten Stufenaufstieg fortgezahlt. Diese Ausnahmeregelung gilt nicht, wenn der Stufenaufstieg in die Endstufe erfolgt; in diesen Fällen bleibt es bei der festgelegten Dauer.

 

 

Entgelt-
gruppe

Vergütungs-
gruppe am
1. Februar 2008

Aufstieg

Ortszuschlag
Stufe

1, 2

Lebens-
alters-
stufe

Höhe 
Ausgleichs-
betrag

Dauer
      Am 1. Februar 2008    
2 X IX b nach 2 Jahren OZ 2 23 40 € für 4 Jahre
2 X IX b nach 2 Jahren OZ 2 29 30 € dauerhaft
2 X IX b nach 2 Jahren OZ 2 31 30 € dauerhaft
2 X IX b nach 2 Jahren OZ 2 33 30 € dauerhaft
2 X IX b nach 2 Jahren OZ 2 35 20 € dauerhaft
3 VIII ohne OZ 2 25 35 € nach 4 Jahren dauerhaft
3 VIII ohne OZ 2 27 35 € dauerhaft
3 VIII ohne OZ 2 29 35 € nach 4 Jahren dauerhaft
3 VIII ohne OZ 2 31 35 € dauerhaft
3 VIII ohne OZ 2 33 35 € dauerhaft
3 VIII ohne OZ 2 35 35 € dauerhaft
3 VIII ohne OZ 2 37 20 € dauerhaft
6 VI b ohne OZ 2 29 50 € dauerhaft
6 VI b ohne OZ 2 31 50 € dauerhaft
6 VI b ohne OZ 2 33 50 € dauerhaft
6 VI b ohne OZ 2 35 50 € dauerhaft
6 VI b ohne OZ 2 37 50 € dauerhaft
6 VI b ohne OZ 2 39 50 € dauerhaft
8 V c ohne OZ 2 37 40 € dauerhaft
8 V c ohne OZ 2 39 40 € dauerhaft
9 V b ohne OZ 1 29 60 € für 12 Jahre
9 V b ohne OZ 1 31 60 € nach 4 Jahren für 7 Jahre
9 V b ohne OZ 1 33 60 € für 7 Jahre
9 V b ohne OZ 2 27 90 € nach 4 Jahren für 7 Jahre
9 V b ohne OZ 2 29 90 € für 7 Jahre
9 V b ohne OZ 2 35 20 € nach 4 Jahren dauerhaft
9 V b ohne OZ 2 37 40 € nach 4 Jahren dauerhaft
9 V b ohne OZ 2 37 40 € nach 4 Jahren dauerhaft
9 V b ohne OZ 2 39 40 € dauerhaft
9 V b ohne OZ 2 41 40 € dauerhaft
9 V b IV b nach 6 Jahren OZ 1 29 50 € für 3 Jahre
9 V b IV b nach 2, 3, 4, 6 Jahren OZ 1 35 60 € für 4 Jahre
9 V b IV b nach 2, 3, 4, 6 Jahren OZ 2 31 50 € für 4 Jahre
9 V b IV b nach 2, 3, 4, 6 Jahren OZ 2 37 60 € dauerhaft
9 V b IV b nach 2, 3, 4, 6 Jahren OZ 2 39 60 € dauerhaft
9 V b IV b nach 2, 3, 4, 6 Jahren OZ 2 41 60 € dauerhaft
9 IV b ohne OZ 1 35 60 € für 4 Jahre
9 IV b ohne OZ 2 31 50 € für 4 Jahre
9 IV b ohne OZ 2 37 60 € dauerhaft
9 IV b ohne OZ 2 39 60 € dauerhaft
9 IV b ohne OZ 2 41 60 € dauerhaft
10 IV b IV a nach 2, 4, 6 Jahren OZ 1 35 40 € für 4 Jahre
10 IV b IV a nach 2, 4, 6 Jahren OZ 1 41 30 € dauerhaft
10 IV b IV a nach 2, 4, 6 Jahren OZ 1 43 30 € dauerhaft
10 IV b IV a nach 6 Jahren OZ 2 29 70 € für 7 Jahre
10 IV b IV a nach 2, 4, 6 Jahren OZ 2 37 60 € nach 4 Jahren dauerhaft
10 IV b IV a nach 2, 4, 6 Jahren OZ 2 39 60 € dauerhaft
10 IV b

IV a nach 2, 4, 6 Jahren

OZ 2 41 85 € dauerhaft
10 IV b IV a nach 2, 4, 6 Jahren OZ 2 43 60 € dauerhaft
10 IV a ohne OZ 1 35 40 € für 4 Jahre
10 IV a ohne OZ 1 41 30 € dauerhaft
10 IV a ohne OZ 1 43 30 € dauerhaft
10 IV a ohne OZ 2 37 60 € nach 4 Jahren dauerhaft
10 IV a ohne OZ 2 39 60 € dauerhaft
10 IV a ohne OZ 2 41 85 € dauerhaft
10 IV a ohne OZ 2 43 60 € dauerhaft
11 IV a III nach 4, 6, 8 Jahren OZ 1 41 40 € dauerhaft
11 IV a

III nach 4, 6, 8 Jahren

OZ 1 43 40 € dauerhaft
11 IV a III nach 4, 6, 8 Jahren OZ 2 37 70 € nach 4 Jahren dauerhaft
11 IV a III nach 4, 6, 8 Jahren OZ 2 39 70 € dauerhaft
11 IV a

III nach 4, 6, 8 Jahren

OZ 2 41 85 € dauerhaft
11 IV a III nach 4, 6, 8 Jahren OZ 2 43 70 € dauerhaft
11 III ohne OZ 1 41 40 € nach 4 Jahren dauerhaft
11 III ohne OZ 1 43 40 €

dauerhaft

11 III ohne OZ 2 37 70 € nach 4 Jahren dauerhaft
11 III ohne OZ 2 39 70 € dauerhaft
11 III ohne OZ 2 41 85 € dauerhaft
11 III ohne OZ 2 43 70 € dauerhaft
12 III II a nach 10 Jahren OZ 1 33 95 € für 5 Jahre
12 III II a nach 10 Jahren OZ 1 35 95 € für 4 Jahre
12 III II a nach 10 Jahren OZ 1 39 50 € nach 4 Jahren dauerhaft
12 III II a nach 10 Jahren OZ 1 41 50 € dauerhaft
12 III

II a nach 10 Jahren

OZ 1 43 50 € dauerhaft
12 III

II a nach 10 Jahren

OZ 2 33 100 € für 4 Jahre
12 III II a nach 10 Jahren OZ 2 37 100 € nach 4 Jahren dauerhaft
12 III II a nach 10 Jahren OZ 2 39 100 € dauerhaft
12 III II a nach 10 Jahren OZ 2 41 100 € dauerhaft
12 III II a nach 10 Jahren OZ 2 43 85 € dauerhaft

12

III

II a nach 8 Jahren

OZ 1 35 95 € für 4 Jahre
12 III II a nach 8 Jahren OZ 1 39 50 € nach 4 Jahren dauerhaft
12 III II a nach 8 Jahren OZ 1 41 50 € dauerhaft
12 III II a nach 8 Jahren OZ 1 43 50 € dauerhaft
12 III II a nach 8 Jahren OZ 2 31 100 € für 5 Jahre
12 III II a nach 8 Jahren OZ 2 33 100 € für 4 Jahre
12 III II a nach 8 Jahren OZ 2 37 100 € nach 4 Jahren dauerhaft
12 III II a nach 8 Jahren OZ 2 39 100 € dauerhaft
12 III II a nach 8 Jahren OZ 2 41 100 € dauerhaft
12 III II a nach 8 Jahren OZ 2 43 85 € dauerhaft
12 III II a nach 5 Jahren OZ 1 29 100 € für 3 Jahre
12 III II a nach 5 u. 6 Jahren OZ 1 35 95 € für 4 Jahre
12 III II a nach 5 u. 6 Jahren OZ 1 39 50 € nach 4 Jahren dauerhaft
12 III II a nach 5 u. 6 Jahren OZ 1 41 50 € dauerhaft
12 III II a nach 5 u. 6 Jahren OZ 1 43 50 € dauerhaft
12 III II a nach 5 u. 6 Jahren OZ 2 33 100 € für 4 Jahre
12 III II a nach 5 u. 6 Jahren OZ 2 37 100 € nach 4 Jahren dauerhaft
12 III II a nach 5. u. 6 Jahren OZ 2 39 100 € dauerhaft
12 III II a nach 5 u. 6 Jahren OZ 2 41 100 € dauerhaft
12 III II a nach 5 u. 6 Jahren OZ 2 43 85 € dauerhaft
13 II a ohne OZ 2 39 60 € nach 4 Jahren dauerhaft
13 II a ohne OZ 2 41 60 € dauerhaft
13 II a ohne OZ 2 43 60 € dauerhaft
14 II a I b nach 15 Jahren OZ 1 39 80 € dauerhaft
14 II a I b nach 15 Jahren OZ 1 41 80 € dauerhaft
14 II a I b nach 15 Jahren OZ 1 43 80 € dauerhaft
14 II a I b nach 15 Jahren OZ 1 45 60 € dauerhaft
14 II a I b nach 15 Jahren OZ 2 37 110 € dauerhaft
14 II a I b nach 15 Jahren OZ 2 39 110 € dauerhaft
14 II a I b nach 15 Jahren OZ 2 41 110 € dauerhaft
14 II a I b nach 15 Jahren OZ 2 43 110 € dauerhaft
14 II a I b nach 15 Jahren OZ 2 45 60 € dauerhaft
14 II a I b nach 5 u. 6 Jahren OZ 1 31 100 € für 3 Jahre
14 II a I b nach 5 u. 6 Jahren OZ 1 35 100 € für 4 Jahre
14 II a I b nach 5 u. 6 Jahren OZ 1 41 80 € nach 4 Jahren dauerhaft
14 II b I b nach 5 u. 6 Jahren OZ 1 43 80 € dauerhaft
14 II a I b nach 5 u. 6 Jahren OZ 1 45 60 € dauerhaft
14 II a I b nach 5 u. 6 Jahren OZ 2 31 110 € für 7 Jahre
14 II a I b nach 5 u. 6 Jahren OZ 2 33 50 € für 4 Jahre
14 II a I b nach 5 u. 6 Jahren OZ 2 39 110 € nach 4 Jahren dauerhaft
14 II a I b nach 5 u. 6 Jahren OZ 2 41 110 € dauerhaft
14 II a I b nach 5 u. 6 Jahren OZ 2 43 110 € dauerhaft
14 II a I b nach 5 u. 6 Jahren OZ 2 45 60 € dauerhaft
14 II a

I b nach 11 Jahren

OZ 1 33 50 € nach 4 Jahren für 5 Jahre
14 II a I b nach 11 Jahren OZ 1 35 50 € für 5 Jahre
14 II a I b nach 11 Jahren OZ 1 37 80 € für 4 Jahre
14 II a I b nach 11 Jahren OZ 1 41 80 € nach 4 Jahren dauerhaft
14 II a I b nach 11 Jahren OZ 1 43 80 € dauerhaft
14 II a I b nach 11 Jahren OZ 1 45 60 € dauerhaft
14 II a I b nach 11 Jahren OZ 2 35 110 € nach 3 Jahren für 3 Jahre
14 II a I b nach 11 Jahren OZ 2 37 110 € dauerhaft
14 II a I b nach 11 Jahren OZ 2 39 110 € nach 4 Jahren dauerhaft
14 II a I b nach 11 Jahren OZ 2 41 110 € dauerhaft
14 II a I b nach 11 Jahren OZ 2 43 110 € dauerhaft
14 II a I b nach 11 Jahren OZ 2 45 60 € dauerhaft
14 I b ohne OZ 1 35 100 € für 4 Jahre
14 I b ohne OZ 1 41 80 € nach 4 Jahren dauerhaft
14 I b ohne OZ 1 43 80 € dauerhaft
14 I b ohne OZ 1 45 60 € dauerhaft
14 I b ohne OZ 2 33 50 € für 4 Jahre
14 I b ohne OZ 2 39 110 € nach 4 Jahren dauerhaft
14 I b ohne OZ 2 41 110 € dauerhaft
14 I b ohne OZ 2 43 110 € dauerhaft
14 I b ohne OZ 2 45 60 € dauerhaft
15 I a ohne OZ 1 39 110 € für 4 Jahre
15 I a ohne OZ 1 43 50 € dauerhaft
15 I a ohne OZ 1 45 50 € dauerhaft
15 I a ohne OZ 2 37 110 € für 4 Jahre
15 I a ohne OZ 2 41 50 € dauerhaft
15 I a ohne OZ 2 43 50 € dauerhaft
15 I a ohne OZ 2 45 50 € dauerhaft
15 I b I a nach 8 Jahren OZ 1 39 110 € für 4 Jahre
15 I b I a nach 8 Jahren OZ 1 43 50 € dauerhaft
15 I b I a nach 8 Jahren OZ 1 45 50 € dauerhaft
15 I b

I a nach 8 Jahren

OZ 2 37 110 € für 4 Jahre
15 I b I a nach 8 Jahren OZ 2 41 50 € dauerhaft
15 I b I a nach 8 Jahren OZ 2 43 50 € dauerhaft
15 I b I a nach 8 Jahren OZ 2 45 50 € dauerhaft
15 I b I a nach 4 Jahren OZ 1 39 110 € für 4 Jahre
15 I b I a nach 4 Jahren OZ 1 43 50 € dauerhaft
15 I b I a nach 4 Jahren OZ 1 45 50 € dauerhaft
15 I b I a nach 4 Jahren OZ 2 37 110 € für 4 Jahre
15 I b I a nach 4 Jahren OZ 2 41 50 € dauerhaft
15 I b I a nach 4 Jahren OZ 2 43 50 € dauerhaft
15 I b I a nach 4 Jahren OZ 2 45 50 € dauerhaft
15 Ü I ohne OZ 2 43 50 € dauerhaft
15 Ü I ohne OZ 2 45 50 € dauerhaft

Anlage 13 c

Vorläufige Zuordnung der Vergütungsgruppen zu den Entgeltgruppen für ab dem 1. Februar 2008 stattfindende Eingruppierungsvorgänge


Teil A

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Ausnahme kirchenspezifischer Berufsgruppen i. S. d. Teils B und der Lehrkräfte i. S. d. Teils C

 

Entgeltgruppe Vergütungsgruppe Lohngruppe
15

Ia

I b mit Aufstieg nach I a (zwingend Stufe 1, keine Stufe 6)

 
14 I b ohne Aufstieg nach I a  
13 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Tätigkeiten, die eine abgeschlossene wissenschaftliche Hochschulausbildung voraussetzen (II a mit und ohne Aufstieg nach I b) [ggf. Zulage nach § 16 Abs. 7 der Anlage 13] und weitere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die nach der Vergütungsordnung zum BAT unmittelbar in IIa eingruppiert sind.  
12 III mit Aufstieg nach II a  
11

III ohne Aufstieg nach II a

IV a mit Aufstieg nach III

 
10

IV a ohne Aufstieg nach III

IV b mit Aufstieg nach IV a

V a in den ersten sechs Monaten der Berufsausübung, wenn danach IV b mit Aufstieg nach IV a

 
9

IV b ohne Aufstieg nach IV a

V a mit Aufstieg nach IV b ohne weiteren Aufstieg nach IV a (keine Stufe 6)

V a ohne Aufstieg nach IV b (Stufe 3 nach 5

Jahren in Stufe 2, Stufe 4 nach 9 Jahren in Stufe 3, keine Stufen 5 und 6)

V b mit Aufstieg nach IV b

V b ohne Aufstieg nach IV b (Stufe 5 nach 9

Jahren in Stufe 4, keine Stufe 6)

V b nach Aufstieg aus V c (Stufe 5 nach 9 Jahren in Stufe 4, keine Stufe 6)

 
8

V c mit Aufstieg nach V b

V c ohne Aufstieg nach V b

 
7 Keine  
6

VI b mit Aufstieg nach V c

VI b ohne Aufstieg nach V c

6 mit Aufstieg nach 6a

5 mit Aufstieg nach 6 und 6a

5

VII mit Aufstieg nach VI b

VII ohne Aufstieg nach VI b

5 mit Aufstieg nach 5a

4 mit Aufstieg nach 5 und 5a

4 Keine

4 mit Aufstieg nach 4a

3 mit Aufstieg nach 4 und 4a

3

VIII mit Aufstieg nach VII

VIII ohne Aufstieg nach VII

3 mit Aufstieg nach 3a

2a mit Aufstieg nach 3 und 3a

2 mit Aufstieg nach 2a, 3 und 3a

2 mit Aufstieg nach 2a und 3 (keine Stufe 6)

2 Ü Keine

2 mit Aufstieg nach 2a

1 mit Aufstieg nach 2 und 2a

2

IX b mit Aufstieg nach VIII

IX b mit Aufstieg nach IX a

X mit Aufstieg nach IX b (keine Stufe 6)

1a (keine Stufe 6)

1 mit ausstehendem Aufstieg nach 1a (keine Stufe 6)

1

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit einfachsten Tätigkeiten, z. B.

  • Reinigungskräfte im Außenbereich wie Höfe, Wege, Grünanlagen
  • Hausgehilfinnen und Hausgehilfen
  • Botinnen und Boten

Hinweis: Diese Zuordnung gilt unabhängig von bisherigen Zuordnungen zu Vergütungs-/Lohngruppen.

 

Teil B

Kirchenspezifische Berufsgruppen

 

Berufsgruppe Vergütungsgruppe Entgeltgruppe
Gemeindeassistentinnen und Gemeindeassistenten Vb ohne Aufstieg nach IVb 9 (keine Stufe 4 bis 6)
Gemeindereferentinnen und Gemeindereferenten

IVb mit ausstehendem Aufstieg nach IVa

IVa nach Aufstieg aus IVb

10
Pastoralassistentinnen und Pastoralassistenten 70 % einer vergleichbaren Pastoralreferentin oder eines vergleichbaren Pastoralreferenten 70 % von 13, Stufe 2
Pastoralreferentinnen und Pastoralreferenten

IIa mit ausstehendem Aufstieg nach Ib

Ib nach Aufstieg aus IIa

13

 

Teil C

Lehrkräfte, für die nach Nr. 5 der Vorbemerkungen zu allen Vergütungs-gruppen die Anlage 1a zum BAT nicht gilt

 

Entgeltgruppe

Überleitung Lehrkräfte „Erfüller“

Vergütungsgruppe

Überleitung Lehrkräfte „Nichterfüller“

Vergütungsgruppe

15 I a -
14 I b  -
13 II a II a mit und ohne Aufstieg nach I b
12

-

III mit Aufstieg nach II a

II b mit Aufstieg nach II a

11

III

II b ohne Aufstieg nach II a

III ohne Aufstieg nach II a

IV a mit Aufstieg nach III

10

IV a

IV a ohne Aufstieg nach III

IV b mit Aufstieg nach IV a

9

IV b

V b (Stufe 3 nach 5 Jahren in Stufe 2, Stufe 4 nach 9 Jahren in Stufe 3, keine Stufe 5)

IV b ohne Aufstieg nach IV a

V b mit Aufstieg nach IV b

V b ohne Aufstieg nach IV b (Stufe 3 nach 5 Jahren in Stufe 2, Stufe 4 nach 9 Jahren in Stufe 3, keine Stufe 5)

8 V c

V c ohne Aufstieg

V c mit Aufstieg nach V b

7 - -
6

-

VI b ohne Aufstieg

VI b mit Aufstieg nach V c

VI b mit Aufstieg nach V b

Anlage 15

Regelungen für Einmal- und Pauschalzahlungen

(KA 2010 Nr. 173; geändert durch KA 2010 Nr. 213; KA 2011 Nr. 501; KA 2012 Nr. 164; KA 2014 Nr. 143 und KA 2016 Nr. 85)


§ 1
Pauschalzahlungen für den Erziehungsdienst

(1) Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die unter die Anlage 4c (Erziehungsdienst) fallen und deren Arbeitsverhältnis spätestens am 1. November begonnen hat, erhalten eine einmalige Pauschalzahlung in Höhe von 125 Euro, sofern sie in der Zeit vom 1. November 2009 bis 31. Dezember 2009 für mindestens einen Tag Anspruch auf Entgelt1 hatten und das Arbeitsverhältnis am 31. Dezember bestand.
(2) Absatz 1 gilt nicht für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die von ihrem Antragsrecht nach § 14 Absatz 7 der Anlage 12 keinen Gebrauch gemacht haben.
(3) § 27 Absatz 2 KAVO gilt entsprechend. Maßgeblich sind die jeweiligen Verhältnisse am 31. Dezember 2009
(4) Die Pauschalzahlung für den Erziehungsdienst steht anspruchsberechtigten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern nur einmal zu.


§ 2
Einmalige Sonderzahlung 2011

(1) Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die unter den Geltungsbereich der Anlagen 5a und 5c fallen, erhalten mit dem Entgelt für den Kalendermonat Januar 2011 eine einmalige Sonderzahlung in Höhe von 240 Euro, wenn sie an mindestens einem Tag dieses Monats Anspruch auf Entgelt2 haben.
(2) § 27 Absatz 2 KAVO gilt entsprechend. Maßgeblich sind die jeweiligen Verhältnisse am 1. Januar 2011. Beginnt das Arbeitsverhältnis erst nach dem 1. Januar 2011, sind die Verhältnisse des ersten Tages des Arbeitsverhältnisses maßgeblich.
(3) Wird im Laufe des Monats Januar 2011 ein neues Arbeitsverhältnis begonnen, wird kein weiterer Anspruch begründet.
(4) Die einmalige Sonderzahlung ist bei der Bemessung sonstiger Leistungen nicht zu berücksichtigen.


§ 2a 
Einmalige Sonderzahlung 2011 (Anlage 5b)

(1) Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die unter den Geltungsbereich der Anlagen 5b fallen und die für mindestens einen Tag im Monat April 2011 Anspruch auf Entgeltaus dem Arbeitsverhältnis hatten, erhalten eine Einmalzahlung in Höhe von 360 Euro.
(2) Teilzeitbeschäftigte erhalten den Teilbetrag der Einmalzahlung, der dem Verhältnis der mit ihnen am 1. April 2011 vereinbarten durchschnittlichen Arbeitszeit zu der regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit eines entsprechenden Vollbeschäftigten entspricht. § 27 Abs. 2 KAVO gilt entsprechend. Beginnt das Arbeitsverhältnis erst nach dem 1. April 2011, sind die Verhältnisse des ersten Tages des Arbeitsverhältnisses maßgebend.
(3) Endet ein von Abs. 1 erfasstes Arbeitsverhältnis im Laufe des Monats April 2011 und wird ein neues Arbeitsverhältnis begonnen, wird in dem neuen Arbeitsverhältnis ein weiterer Anspruch auf eine Einmalzahlung nicht begründet.
(4) Die Einmalzahlung ist bei der Bemessung sonstiger Leistungen nicht zu berücksichtigen.


§ 3
Einmalige Pauschalzahlung 2014

(1) Für das Jahr 2014 erhalten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die
a. am 31. Dezember 2013 in den Entgeltgruppen 2 bis 8 nach § 16 KAVO in Verbindung mit § 11 Abs. 4 Satz 1 der Anlage 12 und der Anlage 12b zur KAVO eingruppiert waren oder
b. am 31. Dezember 2013 in den Entgeltgruppen 2 bis 8 nach § 16 KAVO in Verbindung mit § 16 Abs. 6 Satz 1 der Anlage 13 und der Anlage 13c Teil A zur KAVO eingruppiert waren und deren Arbeitsverhältnis
• im Falle des Buchstaben a in der Zeit vom 1. Oktober 2005 bis zum 31. Dezember 2013 bzw.
• im Falle des Buchstaben b in der Zeit vom 1. Februar 2008 bis zum 31. Dezember 2013
begonnen hat, eine einmalige Pauschalzahlung in Höhe von 360 Euro, fällig mit dem Entgelt für den Monat Oktober 2014, sofern sie für mindestens einen Tag im Jahr 2014 bis zum 31. Oktober 2014 Anspruch auf Entgelthaben und das Arbeitsverhältnis im Oktober 2014 noch besteht.
(2) Die Pauschalzahlung nach Absatz 1 erhalten auf Antrag auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,
• deren Arbeitsverhältnis in der Zeit vom 1. Januar 2014 bis 1. Juli 2014 begonnen hat,
• die die Voraussetzungen eines Tätigkeitsmerkmals erfüllen, das einen Aufstieg nach einer Dauer von längstens einem Jahr vorsieht, und
• deren Arbeitsverhältnis im Oktober 2014 fortbesteht. 
Satz 1 gilt nicht für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die bereits entsprechend der Aufstiegsgruppe eingruppiert sind.
(3) Absätze 1 und 2 gelten auf Antrag entsprechend für nach den Anlagen 12 und 13 zur KAVO am 1. Oktober 2005 bzw. am 1. Februar 2008 in die jeweils neue KAVO übergeleitete Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, denen in den jeweiligen Zeiträumen der Absätze 1 und 2 eine andere Tätigkeit übertragen wurde, die zu einer neuen Eingruppierung nach § 11 Abs. 4 Satz 1 der Anlage 12 zur KAVO in Verbindung mit der Anlage 12b zur KAVO bzw. nach § 16 Absatz 6 Satz 1 der Anlage 13 zur KAVO in Verbindung mit der Anlage 13c Teil A zur KAVO geführt hat. Satz 1 gilt nicht für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die von ihrem Antragsrecht nach § 14 Abs. 7 der Anlage 12 zur KAVO keinen Gebrauch gemacht haben.
(4) Teilzeitbeschäftigte erhalten die Pauschalzahlung anteilig entsprechend dem Umfang ihrer Arbeitszeit am 31. Dezember 2013 in den Fällen des Absatzes 1 und entsprechend dem Umfang ihrer Arbeitszeit am 1. Oktober 2014 in den Fällen des Absatzes 2.
(5) Keine Pauschalzahlung erhalten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,
• deren Tätigkeit vor dem 1. Januar 2005 der Rentenversicherung der Arbeiter unterlegen hätte,
• auf die am 31. Dezember 2013 die Anlage 4c zur KAVO (Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Erziehungsdienst) Anwendung gefunden hat.
(6) Die einmalige Pauschalzahlung steht anspruchsberechtigten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Kalenderjahr 2014 nur einmal zu.
(7) Die einmalige Pauschalzahlung ist bei der Bemessung sonstiger Leistungen nicht zu berücksichtigen.


§ 4
Einmalige Pauschalzahlung 2015

(1) Wenn spätestens mit Wirkung ab 1. Januar 2015 keine Eingruppierungsvorschriften bzgl. der Beschäftigungsverhältnisse, die unter die Anlage 5a fallen, in Kraft getreten sind, erhalten für das Jahr 2015 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die
a. am 31. Dezember 2014 in den Entgeltgruppen 2 bis 8 nach § 16 KAVO in Verbindung mit § 11 Abs. 4 Satz 1 der Anlage 12 und der Anlage 12b zur KAVO eingruppiert waren oder
b. am 31 Dezember 2014 in den Entgeltgruppen 2 bis 8 nach § 16 KAVO in Verbindung mit § 16 Abs. 6 Satz 1 der Anlage 13 und der Anlage 13c Teil A zur KAVO eingruppiert waren und deren Arbeitsverhältnis
• im Falle des Buchstaben a in der Zeit vom 1. Oktober 2005 bis zum 31. Dezember 2014 bzw.
• im Falle des Buchstaben b in der Zeit vom 1. Februar 2008 bis zum 31. Dezember 2014
begonnen hat, eine einmalige Pauschalzahlung in Höhe von 360 Euro, fällig mit dem Entgelt für den Monat Oktober 2015, sofern sie für mindestens einen Tag im Jahr 2015 bis zum 31. Oktober 2015 Anspruch auf Entgelthaben und das Arbeitsverhältnis im Oktober 2015 noch besteht.
(2) Die Pauschalzahlung nach Absatz 1 erhalten auf Antrag Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,
• deren Arbeitsverhältnis in der Zeit vom 1. Januar 2015 bis 1. Juli 2015 begonnen hat,
• die die Voraussetzungen eines Tätigkeitsmerkmals erfüllen, das einen Aufstieg nach einer Dauer von längstens einem Jahr vorsieht, und
• deren Arbeitsverhältnis im Oktober 2015 fortbesteht.
Satz 1 gilt nicht für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die bereits entsprechend der Aufstiegsgruppe eingruppiert sind.
(3) Absätze 1 und 2 gelten auf Antrag entsprechend für nach den Anlagen 12 und 13 zur KAVO am 1. Oktober 2005 bzw. am 1. Februar 2008 in die jeweils neue KAVO übergeleitete Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, denen in den jeweiligen Zeiträumen der Absätze 1 und 2 eine andere Tätigkeit übertragen wurde, die zu einer neuen Eingruppierung nach § 11 Abs. 4 Satz 1 der Anlage 12 zur KAVO in Verbindung mit der Anlage 12b zur KAVO bzw. nach § 16 Absatz 6 Satz 1 der Anlage 13 zur KAVO in Verbindung mit der Anlage 13c Teil A zur KAVO geführt hat. Satz 1 gilt nicht für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die von ihrem Antragsrecht nach § 14 Abs. 7 der Anlage 12 zur KAVO keinen Gebrauch gemacht haben.
(4) Teilzeitbeschäftigte erhalten die Pauschalzahlung anteilig entsprechend dem Umfang ihrer Arbeitszeit am 31. Dezember 2014 in den Fällen des Absatzes 1 und entsprechend dem Umfang ihrer Arbeitszeit am 1. Oktober 2015 in den Fällen des Absatzes 2.
(5) Keine Pauschalzahlung erhalten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,
• deren Tätigkeit vor dem 1. Januar 2005 der Rentenversicherung der Arbeiter unterlegen hätte,
• auf die am 31. Dezember 2014 die Anlage 4c zur KAVO (Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Erziehungsdienst) Anwendung gefunden hat.
(6) Die einmalige Pauschalzahlung steht anspruchsberechtigten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Kalenderjahr 2015 nur einmal zu.
(7) Die einmalige Pauschalzahlung ist bei der Bemessung sonstiger Leistungen nicht zu berücksichtigen.

§ 5
Einmalzahlung für Dekanatskantorinnen und Dekanatskantoren

Dekanatskantorinnen und Dekanatskantoren, die unter die Anlage 4a Teil B Ziffer VII fallen und die für mindestens einen Tag im Monat Januar 2016 Anspruch auf Entgelt aus dem Arbeitsverhältnis hatten, erhalten eine Einmalzahlung in Höhe von 180 Euro. Die Fußnote zu § 1 Absatz 1 dieser Anlage findet entsprechende Anwendung.

 


Anspruch auf Entgelt im Sinne des Absatzes 1 ist auch der Anspruch auf Entgeltfortzahlung aus Anlass
• der Entgeltfortzahlung wegen Freistellung (§ 11 Abs. 3 Satz 1 KAVO)
• der Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall (§ 25 Abs. 1 KAVO, § 12 der Anlage 13 zur KAVO)
• der Entgeltfortzahlung bei Erholungsurlaub (§ 34 KAVO)
• der Entgeltfortzahlung bei Arbeitsbefreiung (§ 36 KAVO)
und der Anspruch auf Krankengeldzuschuss (§ 25 Abs. 2 bis 5 KAVO), auch wenn dieser wegen der Höhe der Barleistungen des Sozialversicherungsträgers nicht gezahlt wird. Einem Anspruch auf Entgelt gleichgestellt ist der Bezug von Krankengeld nach § 45 SGB V oder entsprechender gesetzlicher Leistungen und der Bezug von Mutterschaftsgeld nach § 13 MuSchG oder § 200 RVO.
Die Fußnote zu § 1 Abs. 1 dieser Anlage findet entsprechende Anwendung.
Die Fußnote zu § 1 Abs. 1 dieser Anlage findet entsprechende Anwendung.
Die Fußnote zu § 1 Abs. 1 dieser Anlage findet entsprechende Anwendung.
Die Fußnote zu § 1 Abs. 1 dieser Anlage findet entsprechende Anwendung.

 

 

Anlage 14

Sonstige Kirchliche Rechtsträger

(KA 2008 Nr. 206; geändert durch KA 2010 Nr. 213; KA 2013 Nr. 8; KA 2013 Nr. 48, KA 2015 Nr. 6 und KA 2017 Nr. 80)

I. Sonstige Kirchliche Rechtsträger


1. Grundsätze

a. Die Erweiterung des Geltungsbereiches der KAVO auf sonstige kirchliche Rechtsträger gemäß § 1 Absatz 1 der KAVO erfolgt zum Stichtag 1. November 2008.
b. Das Recht zur Überleitung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der sonstigen kirchlichen Rechtsträger in die KAVO bestimmt sich nach den Regelungen der Anlagen 13 bis 13 c zur KAVO, die entsprechend anzuwenden sind.
c. Werden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nach dem 1. Februar 2008 übergeleitet, wird der Stichtag „31. Januar 2008“ durch das Datum des Tages vor der Überleitung und, soweit der 1. Februar 2008 als Stichtag genannt ist, dieser durch das Datum des Tages der Überleitung ersetzt. Beginn- und Endzeitpunkt von Fristen in der Anlage 13 verschieben sich in diesen Fällen um den Zeitraum der späteren Überleitung in die KAVO.

Protokollerklärung zu Ziffer 1 Buchstabe a:
Soweit die Erweiterung des Geltungsbereiches der KAVO auf Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sonstiger kirchlicher Rechtsträger zu ihrer Umsetzung einer Anpassung der KAVO bedarf (z. B. in Bezug auf Eingruppierungsvorschriften), ist eine eigene Regelung erforderlich.


II. Regelungen für einzelne sonstige kirchliche Rechtsträger


A. Regelungen zur Erweiterung des Geltungsbereiches der KAVO auf die Beschäftigungsverhältnisse der Trägergesellschaft Bistum Trier mbH (TBT mbH)


1. Allgemeine Regelungen

a. Die Erweiterung des Geltungsbereiches der KAVO auf die Beschäftigungsverhältnisse der TBT mbH erfolgt zum Stichtag 1. Januar 2011.
b. Die Abweichungen von den Vorschriften des Abschnitts I der KAVO bestimmen sich nach den Regelungen der Ziffer 2.
c. Das Recht zur Überleitung der Mitarbeiterinnen und  Mitarbeiter der TBT mbH in die KAVO bestimmt sich abweichend von Ziffer 1 Buchstabe b des Abschnitts I nach Ziffer 3 dieses Abschnitts.


2. Abweichungen von den Vorschriften in Abschnitt I der KAVO


a. Abweichungen von § 1 Abs. 2 KAVO

Mit den in § 1 Abs. 2 KAVO genannten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der TBT mbH (sog. kurzfristig Beschäftigte) wird abweichend von § 2 Abs. 1 Satz 1 der Anlage 1 zur KAVO eine Vergütung nach Maßgabe nachfolgender Tabelle vereinbart.

gültig ab dem 1. März 2016:

Tabelle Stundensätze kurzfristig Beschäftigte der TBT mbH in Euro *

Reinigung

 

9,76 – 10,25

je nach Berufserfahrung und Einsatzzeiten

Service Küchenhilfe,

Außenarbeiten

ohne Ausbildung

8,70 – 9,16

je nach Berufserfahrung und Einsatzzeiten

Service Küchenhilfe,

Außenarbeiten

mit Ausbildung

8,70 – 9,71

je nach Berufserfahrung und Einsatzzeiten

Köche

 

10,77 – 12,93

je nach Berufserfahrung und Einsatzzeiten

Hausmeister

mit Ausbildung

10,77 – 12,93

je nach Berufserfahrung, Einsatzzeiten und eigenen techn. Gerätschaften

 

gültig ab dem 1. Februar 2017:

Tabelle Stundensätze kurzfristig Beschäftigte der TBT mbH in Euro *

Reinigung

 

9,99 – 10,49

je nach Berufserfahrung und Einsatzzeiten

Service Küchenhilfe,

Außenarbeiten

ohne Ausbildung

8,90 – 9,38

je nach Berufserfahrung und Einsatzzeiten

Service Küchenhilfe,

Außenarbeiten

mit Ausbildung

8,90 – 9,94

je nach Berufserfahrung und Einsatzzeiten

Köche

 

11,02 – 13,23

je nach Berufserfahrung und Einsatzzeiten

Hausmeister

mit Ausbildung

11,02 – 13,23

je nach Berufserfahrung, Einsatzzeiten und eigenen techn. Gerätschaften“

 

* Ggf. auf der Grundlage des § 7 Absatz 1 und 2 des Arbeitnehmer-Entsendegesetzes oder nach anderen einschlägigen gesetzlichen Bestimmungen verordnete Festlegungen über einen Mindestlohn sind zu berücksichtigen.

* Ggf. auf der Grundlage des § 7 Absatz 1 und 2 des Arbeitnehmer-Entsendegesetzes oder nach anderen einschlägigen gesetzlichen Bestimmungen verordnete Festlegungen über einen Mindestlohn sind zu berücksichtigen.

 


b. Abweichungen zu § 3 Abs. 1 Satz 1 KAVO

Abweichend von § 3 Abs. 1 Satz 1 1. Halbsatz KAVO erhält § 5 Absatz 1 des Musters im Abschnitt V. der Anlage 2 zur KAVO für die Beschäftigungsverhältnisse der TBT mbH folgende Fassung:

§ 5

(1) Zum Entgelt werden folgende Regelungen vereinbart:

O Der/Die Mitarbeiter/in ist zum Zeitpunkt der Einstellung/zum Zeitpunkt der Weiterbeschäftigung gemäß Anlage 14 Abschnitt II Ziffer 2 g zur KAVO in die Entgeltgruppe ____________, Fallgruppe _______________ eingruppiert *).
O Gem. § 19 Abs. 3 KAVO beträgt das Entgelt z. Zt. monatlich _______________ Euro brutto *).“


c. Abweichungen von § 5 Abs. 4 KAVO

Abweichend von § 5 Abs. 4 KAVO sind Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Restaurantbetrieb berechtigt, Bedienungsgelder anzunehmen. Regelungen zur Aufteilung von Bedienungsgeldern richten sich nach den Gepflogenheiten der Einrichtung.


d. Abweichungen von § 11 KAVO und Ergänzungen

aa. Abweichend von § 11 Abs. 1 Satz 1 KAVO beträgt die regelmäßige Arbeitszeit ausschließlich der Pausen durchschnittlich 40 Stunden wöchentlich.
bb. In Einrichtungen der TBT mbH, deren Aufgaben Sonn- und Feiertagsarbeit erfordern, muss an Sonntagen und Wochenfeiertagen dienstplanmäßig bzw. betriebsüblich gearbeitet werden. Es besteht ein Anspruch auf einen vollen freien Tag in der Woche und einen freien Samstag mit Sonntag im Monat.
cc. Dienstpläne sind spätestens eine Woche vor Inkrafttreten des Dienstplans der Mitarbeiterin bzw. dem Mitarbeiter auszuhändigen oder an geeigneter Stelle innerhalb der Einrichtung zur Einsichtnahme auszuhängen.


e. Abweichungen von § 13 KAVO

§ 13 KAVO findet für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Trägergesellschaft Bistum Trier mbH keine Anwendung.


f. Abweichungen von § 14 KAVO

§ 14 II und V KAVO finden für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Trägergesellschaft Bistum Trier mbH keine Anwendung.


g. Abweichungen von § 16 KAVO

§ 16 Abs. 1 und 3 KAVO finden keine Anwendung. Die Eingruppierung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der TBT mbH in eine Entgeltgruppe richtet sich nach den nachfolgend aufgeführten Tätigkeitsmerkmalen.

Tätigkeitsmerkmale für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der TBT mbH:

Entgeltgruppe 1:
1. Reinigungskräfte
2. Servicemitarbeiterinnen/Servicemitarbeiter ohne Ausbildung
3. Hilfskräfte in der Küche
4. sonstige Hilfskräfte

Entgeltgruppe 2:
1. Servicemitarbeiterinnen/Servicemitarbeiter und Bankettmitarbeiterinnen/ Bankettmitarbeiter mit Ausbildung
2. Jungköchin/Jungkoch
3. Demi chef de partie (Köchin/Koch)
4. Mitarbeiterin/Mitarbeiter in der Rezeption
5. Hauswirtschaftshelferin/Hauswirtschaftshelfer

Entgeltgruppe 3:
Gelernte Hauswirtschafterin/Gelernter Hauswirtschafter

Entgeltgruppe 4:
Sekretärin/Sekretär in der Verwaltung

Entgeltgruppe 5:
1. Hausmeisterin/Hausmeister
2. Chef de partie (Köchin/Koch)
3. Chef de rang (Service)

Entgeltgruppe 6:
1. Alleinköchin/Alleinkoch
2. Leitung Rezeption
3. Service- /Restaurant-/Bankettleitung
4. Assistenz Geschäftsleitung
5. Direktionsassistenz/Empfangsleitung

Entgeltgruppe 7:
Leitende Hausdame/Leitender Hausherr bis 5 Mitarbeiterinnen/Mitarbeiter

Entgeltgruppe 8:
1. Buchhalterin/Buchhalter
2. Sachbearbeitung Personal/Finanzen/Verwaltung
3. Leitende Hausdame/Leitender Hausherr mit mehr als 5 Mitarbeiterinnen/ Mitarbeiter
4. Haustechnikerin/Haustechniker in komplexen Gebäuden
5. Sous chef bei mehr als 5 Mitarbeiterinnen/Mitarbeiter in der Küche (zzgl. Sous chef und Küchenchefin/Küchenchef)

Entgeltgruppe 9:
1.Küchenchefin/Küchenchef bei mehr als 5 Mitarbeiterinnen/Mitarbeiter
2. abschlussfähiger Buchhalterin/Buchhalter

Entgeltgruppe 10:
Hausleitung


h. Abweichungen von § 18 KAVO

Abweichend von § 18 Abs. 2 KAVO beträgt die persönliche Zulage für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der TBT mbH stets 4,5 v. H. des individuellen Tabellenentgelts der Mitarbeiterin oder des Mitarbeiters


i. Abweichungen von § 19 KAVO

Abweichend von § 19 bestimmt sich das Entgelt der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der TBT mbH nach folgenden Regelungen:

aa. Die Mitarbeiterin oder der Mitarbeiter erhält monatlich ein Tabellenentgelt. Die Höhe bestimmt sich nach der Entgeltgruppe, in die sie oder er eingruppiert ist, und nach der für sie oder ihn geltenden Stufe in Verbindung mit den jeweiligen vertraglichen Vereinbarungen mit dem Dienstgeber (Stufen 1 und 3).
Die Bandbreite für das Tabellenentgelt der Stufe 1 (Einstiegsgehalt) sowie das Tabellenentgelt der Stufe 2 (Entwicklungsstufe) ergibt sich aus Buchstabe bb. 

bb. 

 

„Entgelttabelle TBT in Euro (gültig ab 1. März 2016)

 

Entgeltgruppe

Einstiegsgehalt

Entwicklungsstufe                Stufe 2

individuelle Zulagen

Stufe 1

 

    von

    bis

Stufe 3

10

2.825,39

3.122,49

3.442,51

nach zusätzlicher Qualifikation und  überdurchschnittlicher Arbeitsleistung individuell vereinbar

9

2.506,58

2.897,54

3.331,46

8

2.358,47

2.596,86

2.897,54

7

2.208,34

2.436,88

2.585,44

6

2.167,20

2.391,16

2.505,45

5

2.080,37

2.294,05

2.402,59

4

1.982,10

2.185,48

2.322,61

3

1.951,24

2.151,21

2.208,34

2

1.807,25

1.991,24

2.088,93

1*

1.549,85

1.700,80

1.765,49

 

 

 

Entgelttabelle TBT in Euro (gültig ab 1. Februar 2017)

 

Entgeltgruppe

Einstiegsgehalt

Entwicklungsstufe                Stufe 2

individuelle Zulagen

Stufe 1

 

    von

    bis

Stufe 3

10

2.891,79

3.195,87

3.523,41

nach zusätzlicher Qualifikation und  überdurchschnittlicher Arbeitsleistung individuell vereinbar“

9

2.565,48

2.965,63

3.409,75

8

2.413,89

2.657,89

2.965,63

7

2.260,24

2.494,15

2.646,20

6

2.218,13

2.447,35

2.564,33

5

2.129,26

2.347,96

2.459,05

4

2.028,68

2.236,84

2.377,19

3

1.997,09

2.201,76

2.260,24

2

1.849,72

2.038,03

2.138,02

1*

1.586,27

1.740,77

1.806,98

Ggf. auf der Grundlage des § 7 Absatz 1 und 2 des Arbeitnehmer-Entsendegesetzes verordnete Festlegungen über einen Mindestlohn sind zu berücksichtigen

Protokollerklärung zu Buchstabe i:
Das innerhalb der jeweiligen Bandbreite mit der Mitarbeiterin oder dem Mitarbeiter individuell vereinbarte monatliche Entgelt erhöht sich ab 1.März 2016 um 2,4 Prozent und am 1. Februar 2017 um weitere 2,35 Prozent.


j. Abweichungen von § 20 KAVO

§ 20 KAVO findet keine Anwendung. Stattdessen gilt für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der TBT mbH Folgendes:
aa. Bei der Einstellung erhalten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein Entgelt innerhalb der Bandbreite der Stufe 1 ihrer Entgeltgruppe. Dieses ist mit ihnen frei zu vereinbaren. Nach dem Ende des sechsten Monats seit Beginn des Arbeitsverhältnisses haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Anspruch auf ein Entgelt nach Maßgabe des für ihre Entgeltgruppe vorgesehenen Höchstbetrages der Stufe 1.
bb. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erreichen die Stufe 2 nach zwei Jahren ununterbrochener Tätigkeit innerhalb der Stufe 1 derselben Entgeltgruppe bei ihrem Dienstgeber.
cc. Die Mitarbeiterin oder der Mitarbeiter, die oder der die Stufe 2 bereits erreicht hat kann mit dem Dienstgeber über die Vereinbarung einer individuellen Zulage (Stufe 3) verhandeln, wenn sie oder er eine zusätzliche Qualifikation oder eine überdurchschnittliche Arbeitsleistung nachweisen kann.


k. Abweichungen von § 21 KAVO

aa. § 21 Absatz 2 KAVO findet keine Anwendung.
bb. § 21 Absatz 3  Sätze 1 und 2 KAVO finden unter Berücksichtigung der Ausführungen im Doppelbuchstaben bb des Buchstaben j entsprechende Anwendung.
cc. § 21 Absatz 3 Satz 3 KAVO findet keine Anwendung.
dd. § 21 Absatz 4 KAVO findet keine Anwendung. Bei Eingruppierung in eine höhere Entgeltgruppe werden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unter Anrechnung einer ggf. nach Doppelbuchstaben cc des Buchstaben j vereinbarten Zulage der jeweiligen Stufe 2 zugeordnet. Ist die Zulagenhöhe niedriger als der Differenzbetrag zwischen den maßgeblichen Tabellenwerten der beiden Entgeltgruppen, verbleibt es bei dem Betrag der Stufe 2 der höheren Entgeltgruppe. Übersteigt die Zulage den Differenzbetrag nach Satz 3, wird der überschießende Betrag als Besitzstand fortgezahlt. Bei der Eingruppierung der Mitarbeiterin oder des Mitarbeiters in eine niedrigere Entgeltgruppe, gilt Satz 2 mit der Maßgabe, dass der Anspruch auf eine nach dem Doppelbuchstaben cc des Buchstaben j vereinbarte Zulage entfällt.


l. Abweichungen von §§ 22, 22a KAVO

Die §§ 22, 22a KAVO finden keine Anwendung.


m. Abweichungen von § 23

Abweichend von § 23 II Satz 1 erster Halbsatz KAVO gilt Folgendes:
Die Jahressonderzahlung beträgt bei Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern
in den Entgeltgruppen 1 bis 8     80 v.H. und
in den Entgeltgruppen 9 bis 10   70 v.H.
des der Mitarbeiterin oder dem Mitarbeiter in den Kalendermonaten Juli, August und September durchschnittlich gezahlten Entgelts.


n. Abweichungen von § 40

Abweichend von § 40 I KAVO gilt Folgendes:
aa. Das Arbeitsverhältnis einer Mitarbeiterin oder eines Mitarbeiters kann mit einer Frist von vier Wochen zum Fünfzehnten oder zum Ende eines Kalendermonats gekündigt werden.
bb. Für eine Kündigung durch den Dienstgeber beträgt die Kündigungsfrist, wenn das Arbeitsverhältnis in der Einrichtung
• zwei Jahre bestanden hat, einen Monat zum Ende eines Kalendermonats,
• fünf Jahre bestanden hat, zwei Monate zum Ende eines Kalendermonats,
• acht Jahre bestanden hat, drei Monate zum Ende eines Kalendermonats,
• zehn Jahre bestanden hat, vier Monate zum Ende eines Kalendermonats,
• zwölf Jahre bestanden hat, fünf Monate zum Ende eines Kalendermonats,
• 15 Jahre bestanden hat, sechs Monate zum Ende eines Kalendermonats,
• 20 Jahre bestanden hat, sieben Monate zum Ende eines Kalendermonats.
cc. Während einer vereinbarten Probezeit, längstens für die Dauer von sechs Monaten, kann das Arbeitsverhältnis mit einer Frist von zwei Wochen gekündigt werden.


3. Überleitungsregelungen


a. Geltungsbereich

Diese Regelungen gelten für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, deren Arbeitsverhältnis zur TBT mbH über den 31. Dezember 2010 hinaus fortbesteht und die mit Wirkung vom 1. Januar 2011 unter den Geltungsbereich der KAVO fallen, für die Dauer des ununterbrochen fortbestehenden Arbeitsverhältnisses.


b. Überleitung
aa. Die von Buchstabe a erfassten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden zum 1. Januar 2011 gemäß den nachfolgenden Bestimmungen in die KAVO übergeleitet.
bb. Die von Buchstabe a erfassten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden zum 1. Januar 2011 in die Entgeltgruppe, in der sie nach Ziffer 2 Buchstabe g eingruppiert sind, übergeleitet.
cc. Es wird ein Vergleichsentgelt gebildet, das sich aus dem am 31. Dezember 2010 zustehenden vertraglichen Entgelt zusammensetzt. Für Arbeitsverhältnisse, für die im Dezember 2010 noch der Bundesangestelltentarifvertrag galt, finden die Absätze 2 und 4 des § 4 der Anlage 13 zur KAVO entsprechende Anwendung. Bei Teilzeitbeschäftigten wird das Vergleichsentgelt auf der Grundlage eines vergleichbaren Vollzeitbeschäftigten bestimmt, anschließend wird das zustehende Entgelt nach § 27 Abs. 2 KAVO berechnet. Für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die nicht für alle Tage im Dezember 2010 oder für keinen Tag dieses Monats Entgelt erhalten haben, wird das Vergleichsentgelt so bestimmt, als hätten sie für alle Tage dieses Monats Entgelt erhalten. Ist das Vergleichsentgelt niedriger als das Tabellenentgelt der sich nach Ziffer 2 Buchstabe j ergebenden Stufe der Entgeltgruppe, in der die Mitarbeiterin oder der Mitarbeiter am 1. Januar 2011 eingruppiert ist, erhält die Mitarbeiterin oder der Mitarbeiter das entsprechende Tabellenentgelt ihrer o der seiner Entgeltgruppe.
Übersteigt das Vergleichsentgelt das Tabellenentgelt der sich nach Ziffer 2 Buchstabe j ergebenden Stufe, erhält die Mitarbeiterin oder der Mitarbeiter so lange das Vergleichsentgelt, bis das Tabellenentgelt unter Berücksichtigung der Stufenlaufzeiten nach Ziffer 2 Buchstabe j das Vergleichsentgelt erreicht bzw. übersteigt. Liegt das Vergleichsentgelt über der Stufe 2 der Entgeltgruppe, in der die Mitarbeiterin oder der Mitarbeiter nach Ziffer 2 Buchstabe g eingruppiert ist, wird die Mitarbeiterin oder der Mitarbeiter einer dem Vergleichsentgelt entsprechenden individuellen Endstufe zugeordnet.
dd. Werden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die nach dem 31. Dezember 2010 das Vergleichsentgelt erhalten, höhergruppiert, erhalten sie in der höheren Entgeltgruppe mindestens den Betrag, der ihrem bisherigen Vergleichsentgelt entspricht, jedoch nicht weniger als das Entgelt der Stufe 2. Werden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die das Vergleichsentgelt erhalten, herabgruppiert, erhalten sie in der niedrigeren Entgeltgruppe Entgelt nach der Stufe 2. Die Sätze 2 und 3 des Doppelbuchstabens dd in Buchstabe k der Ziffer 2 gelten entsprechend.
ee. § 10 der Anlage 13 zur KAVO (Kinderbezogene Entgeltbestandteile) findet für Arbeitsverhältnisse, für die im Dezember 2010 noch der Bundesangestelltentarifvertrag galt, mit der Maßgabe Anwendung, dass anstelle des Zeitpunktes „Januar 2008“ der Zeitpunkt „Dezember 2010“ gilt. Im Übrigen gelten die Bestimmungen des § 10 der Anlage 13 zur KAVO entsprechend.
ff. § 12 der Anlage 13 zur KAVO (Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall) findet für Arbeitsverhältnisse, für die im Dezember 2010 noch der Bundesangestelltentarifvertrag galt, mit der Maßgabe Anwendung, dass anstelle des Zeitpunktes „31. Januar 2008“ der Zeitpunkt „31. Dezember 2010“ gilt. Im Übrigen gelten die Bestimmungen des § 12 der Anlage 13 zur KAVO entsprechend.
gg. Für die Dauer des über den 31. Dezember 2010 hinaus fortbestehenden Arbeitsverhältnisses werden die vor dem 1. Januar 2011 nach Maßgabe der jeweils einschlägigen Vorschriften anerkannten Beschäftigungszeiten als Beschäftigungszeit im Sinne des § 40 Abs. 3 KAVO berücksichtigt.
Für die Anwendung des § 28 Abs. 2 KAVO werden die bis zum 31. Dezember 2010 zurückgelegten Zeiten, die nach Maßgabe des § 39 BAT anerkannte Dienstzeit sind, als Beschäftigungszeit im Sinne des § 40 Abs. 3 KAVO berücksichtigt.


c. Jahressonderzahlung und Urlaubsgeld
aa. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, auf deren Arbeitsverhältnis im Dezember 2010 der Bundesangestelltentarifvertrag keine Anwendung fand, haben in den Kalenderjahren 2011 und 2012 keinen Anspruch auf Leistung einer Jahressonderzahlung nach § 23 KAVO. Einzelvertragliche Ansprüche für den gleichen Zeitraum bleiben davon unberührt.
bb. Ein für das Kalenderjahr 2010 zugestandener Anspruch auf Auszahlung eines Urlaubsgeldes kann nach gleicher Maßgabe auch in den Kalenderjahren 2011 und 2012 geltend gemacht werden. Er entfällt jedoch ab dem Kalenderjahr 2013.


4. Die Bestimmungen in Abschnitt II treten zum 1. Januar 2011 in Kraft.


5. Einmalzahlung für 2012

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die unter Abschnitt II Teil A fallen und die zum 1. März 2012 schon und zum 1. Dezember 2012 noch in einem Arbeitsverhältnis stehen, erhalten für das Jahr 2012 eine Einmalzahlung in Höhe von 300,00 Euro. Teilzeitbeschäftigte erhalten die Einmalzahlung anteilig entsprechend dem Umfang ihrer Arbeitszeit. Die einmalige Pauschalzahlung ist bei der Bemessung sonstiger Leistungen nicht zu berücksichtigen.

 

 

Anlage 16

Regelungen zum Abschluss einer betrieblichen Zusatzversicherung bei der Kirchlichen Zusatzversorgungskasse des Verbandes der Diözesen Deutschlands (KZVK)
(§ 33 KAVO - Versorgungsordnung)

(KA 2017 Nr. 4)
 

§ 1
Versicherungspflicht

 Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im kirchlichen Dienst, für die nach der Satzung der kirchlichen Zusatzversorgungskasse des Verbandes der Diözesen Deutschlands (KZVK) Versicherungspflicht besteht, sind durch ihre Dienstgeber bei der KZVK zum Zwecke der Alters-, Erwerbsminderungs- und Hinterbliebenenversorgung zu versichern.

 

§ 2
Versicherung

 (1) Der Dienstgeber erfüllt den Anspruch auf Zusatzversorgung durch Versicherung bei der KZVK, indem er die nach der Satzung der KZVK versicherungspflichtigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dort anmeldet. Mit Ende der Versicherungspflicht meldet der Dienstgeber die oder den Versicherten bei der KZVK ab.

(2) Soweit sich aus den nachfolgenden Bestimmungen keine andere Regelung ergibt, gelten für die Begründung, Durchführung und Beendigung der Versicherung der Mitarbeiterin oder des Mitarbeiters ausschließlich die Bestimmungen der Satzung der Zusatzversorgungskasse und ihrer Ausführungsbestimmungen in ihrer jeweils geltenden Fassung.

 

§ 3
Beiträge

 (1) Der Dienstgeber trägt die von der KZVK nach § 62 ihrer Satzung festgesetzten Beiträge bis zu einer Höhe von 5,2% des zusatzversorgungspflichtigen Entgelts der Mitarbeiterin oder des Mitarbeiters allein. An dem darüber hinausgehenden Beitrag des Dienstgebers zur Pflichtversicherung beteiligt sich die Mitarbeiterin oder der Mitarbeiter zur Hälfte mit einem Eigenbeitrag im Sinne des § 62 Abs. 2 der Satzung der KZVK.

(2) Der Dienstgeber führt die Beiträge als Schuldner nach § 61 Abs. 1. Buchstabe a der Satzung der KZVK ab. Dies umfasst auch die Eigenbeiträge der Mitarbeiterin oder des Mitarbeiters. Der Dienstgeber behält den Eigenbeitrag der Mitarbeiterin oder des Mitarbeiters vom Arbeitsentgelt der Mitarbeiterin oder des Mitarbeiters ein. Die Beteiligung erfolgt für jeden Kalendermonat, für den die Mitarbeiterin oder der Mitarbeiter einen Anspruch auf Bezüge (Entgelt, sonstige Zuwendungen, Krankenbezüge) oder einen Anspruch auf Krankengeldzuschuss hat, auch wenn dieser wegen der Höhe der Barleistungen des Sozialversicherungsträgers nicht gezahlt wird.

(3) Der Mitarbeiterin oder dem Mitarbeiter wird unter Bezug auf § 30e Abs. 2 BetrAVG das Recht, nach § 1b Abs. 5 Nr. 2 BetrAVG die Pflichtversicherung nach Ausscheiden aus dem Beschäftigungsverhältnis mit eigenen Beiträgen fortzusetzen, nicht eingeräumt, sofern die Satzung der KZVK dies nicht ausdrücklich vorsieht. Sind die persönliche Beteiligung der Mitarbeiterin oder des Mitarbeiters und die Übernahme der Pflichtbeitragsschuld nach der Satzung der KZVK vorgesehen, richten sich alle weiteren Ansprüche, die aus diesen Beiträgen bestehen, ausschließlich nach deren Satzung, ohne dass Ansprüche gegenüber dem Dienstgeber entstehen.

(4) Der Anspruch der Mitarbeiterin oder des Mitarbeiters nach § 1 Abs. 2 Nr. 4 zweiter Halbsatz BetrAVG in Verbindung mit § 1a Abs. 3 BetrAVG, zu verlangen, dass die Voraussetzungen für eine Förderung nach den §§ 10a, 82 Abs. 2 EStG erfüllt werden, ist ausgeschlossen, wenn die Satzung der KZVK diese Förderungsmöglichkeit nicht ausdrücklich vorsieht.

(5) Der Anspruch der Mitarbeiterin oder des Mitarbeiters nach § 1 Abs. 2 Nr. 4 zweiter Halbsatz BetrAVG in Verbindung mit § 1a Abs. 4 BetrAVG auf Fortführung der Versicherung mit eigenen Beiträgen in entgeltlosen Zeiten während des Beschäftigungsverhältnisses ist für die Pflichtversicherung ausgeschlossen, sofern die Satzung der KZVK dies nicht ausdrücklich vorsieht. Absatz 3 Satz 2 gilt entsprechend.

(6) Soweit die KZVK einen Beitrag im Sinne von Absatz 1 im Zeitraum
a) vom 1. Januar 2016 bis zum 31. Dezember 2017 von mehr als 5,3%
b) vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2019 von mehr als 5,8%
c) vom 1. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2021 von mehr als 6,3%
d) vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2023 von mehr als 6,8%
oder
e) von mehr als 7,1% ab dem 1. Januar 2024
erhebt, ist in diesen Zeiträumen der Eigenbeitrag des Mitarbeiters nach Absatz 1 Satz 2 auf die jeweilige Hälfte der Differenz zwischen 5.2% und den jeweiligen in Halbsatz 1 genannten Prozentsätzen des zusatzversorgungspflichtigen Entgelts beschränkt. Erhebt die KZVK in den in Satz 1, 1 Halbsatz genannten Zeiträumen geringere Beiträge als die dort Genannten, verbleibt es bei der Anwendung von Absatz 1 Satz 2.

(7) Die Regelungen von Absatz 1 Satz 2, Absatz 2 Sätze 2 bis 4 und Absatz 6 treten mit Ablauf des Tages vor dem Tag außer Kraft, an dem ein Leistungsrecht der KZVK wirksam wird, das nicht dem Tarifvertrag über die zusätzliche Altersversorgung der Beschäftigten des öffentlichen Dienstes- Altersvorsorge-TV-Kommunal (ATV-K), abgeschlossen zwischen der Vereinigung kommunale Arbeitgeberverbände und ver.di – Vereinigte Dienstleistungsgewerkschaft, in der jeweils geltenden Fassung festgelegten Versorgungsanspruch entspricht. Sie treten außerdem mit Ablauf des Tages vor dem Tag außer Kraft, an dem eine Satzungsbestimmung der KZVK wirksam wird, nach der nicht mindestens 50% der Mitglieder der Organe der KZVK ausgenommen deren Vorstand Versicherte oder ihre Vertreter sein sollen. Bei der Zahl der Organmitglieder im Sinne des Satzes 2 bleiben neutrale Vorsitzende unberücksichtigt.

 

§ 4
Versorgungsanspruch

 Der Versorgungsanspruch der Mitarbeiterin, des Mitarbeiters oder eines ihrer Hinterbliebenen richtet sich ausschließlich nach der Satzung der Kirchlichen Zusatzversorgungskasse und ihren Ausführungsbestimmungen in ihren jeweiligen Fassungen und können nur gegenüber der Zusatzversorgungskasse geltend gemacht werden.

 

§ 5
Versorgungspunkte

 Für die Pflichtversicherten ergeben sich Versorgungspunkte nach Maßgabe der Satzung der KZVK.

 

§ 6
Mitwirkungsvorbehalt

 1. Weicht die KZVK in ihrer Satzung inhaltlich von den  

a) Regelungen des ATV-K zur Versicherungspflicht von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und
b) Regelungen des ATV-K zu den Bestandteilen des Zusatzversorgungspflichtigen Entgelts
ab, ist zur Umsetzung der Satzungsänderung in den Arbeitsverhältnissen eine entsprechende KODA-Regelung erforderlich.

2. Ergänzende eigenständige KODA-Regelungen zur betrieblichen Altersversorgung durch die KODA sind möglich. Sie sind vorab mit der KZVK abzustimmen.

 

§ 7
Soziale Komponenten

 Änderungen der sozialen Komponenten gem. § 35 der Satzung der KZVK in der Fassung vom1. Januar 2017 werden nur durch Beschluss der KODA wirksam.

2018  Mitarbeiterseite der Bistums-KODA Trier